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Bunbeg Strand, County Donegal Ireland

Die Magie Donegals, (M)ein irischer Sehnsuchtsort

Es war nicht mein erstes Mal im Nordwesten Irlands, aber Donegal ist ein Ort, der sich eigentlich einer Beschreibung entzieht, die ihm gerecht wird. Die raue Schönheit der Landschaft, von den gewaltigen Klippen bis hin zu den unglaublichen Stränden, ist schlichtweg immer wieder atemberaubend. Was Donegal für mich wirklich ausmacht, ist die tiefe Verbindung zur Natur, die man hier spüren kann.

Ich mag auch das Wetter, das hier oben noch unbeständiger ist als im Rest Irlands. Auf Malin Head zum Beispiel, dem nördlichsten Punkt Irlands auf der Halbinsel Inishowen, treffen die berüchtigten Island-Tiefs als Erstes auf Land und liefern ihre heftigen Regenfälle ab. Man kann hier oben noch sehr einsam und stundenlang in der unglaublichen Natur unterwegs sein ohne einem Menschen zu begegnen, obwohl die Klippen von Slieve League viel imposanter sind als die Cliffs of Moher, hier die schönsten Sandstrände ganz Irlands auf perfekten Wanderwegen zu entdecken sind und man das karibikblaue Meer auch mal ganz ohne Massentourismus und Kolonnen von Wohnmobilen sogar im Sommer genießen kann.

“Sometimes the best company is your own”

Einer der Höhepunkte Donegals sind zweifellos immer die unglaublichen Strände.
Von den verborgenen Stränden, die man nur bei Ebbe zu erkunden kann, wie z. B. den Maghera Strand und seine Höhlen, bis hin zu den endlosen Sandstränden, wie den Magheraclogher Beach mit dem Schiffswrack ‘Bád Eddie’ (Eddie’s Boat), dem Five Fingers Strand, benannt nach den fünf felsigen Ausläufern, die wie Finger ins Meer ragen, oder der Silver Strand in Malin Beg, ein halbmondförmiges Naturwunder, umgeben von hohen Klippen, der nur über eine sehr steile Treppe zu erreichen ist, um nur einige atemberaubende Beispiele zu nennen.

Die Zeit scheint hier eine andere Bedeutung zu haben und ich fand mich oft dabei, einfach nur dazusitzen und die unglaubliche Natur auf mich wirken zu lassen.

Deshalb sollte man Donegal auch nicht in Eile erkunden.

Was Donegal außerdem für mich so besonders macht, sind die Menschen. Die Iren sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und im Norden Irlands habe ich sie immer in ihrer herzlichsten Form erlebt. Egal, ob im Pub bei Live-Musik und einem Pint Guinness oder bei einem Plausch mit den Einheimischen – ich fühle mich hier immer zu Hause und willkommen.

Ich kann nur jedem empfehlen, der die unberührte Natur, die herzliche Gastfreundschaft und die bewegte Geschichte des Nordens Irlands erleben möchte, Donegal einen Besuch abzustatten. Es ist ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen und unvergessliche Erinnerungen sammeln kann und wer weiß, vielleicht findet ihr dort, genau wie ich, ein Stück Heimat. Ich freue mich bereits jetzt auf meine nächste Reise in diese wundervolle Region.

Five Fingers Strand Donegal

“Five Fingers Strand”

Maghera Beach Donegal

“Maghera Beach und Höhlen”

Traumhafte Strände in Donegal

Donegal ist berühmt für seine atemberaubenden Strände und jeder seinen eigenen Charme.

Hier sind einige meiner Lieblingsstrände:

Silver Strand Beach (Malin Beg): Dieser malerische, hufeisenförmige Strand liegt geschützt in einer Bucht nahe Glencolmcille. Mit seinem goldenen Sand, türkisfarbenem Wasser und den umgebenden Klippen ist er ein echter Geheimtipp. Der Strand ist nur über eine Treppe mit 174 Stufen erreichbar, was ihm eine besondere Abgeschiedenheit verleiht.

Murder Hole Beach (Boyeeghter Bay): Lass dich vom Namen nicht abschrecken – dieser versteckte Strand an der Rosguill-Halbinsel ist ein Juwel. Steile Dünen, windgepeitschte Felsformationen und goldener Sand machen ihn zu einem wilden, ungezähmten Paradies. Bei Ebbe ein Traumstrand, aber beachte unbedingt die Gezeiten.

Kinnagoe Bay: Einer der Highlights auf dem Inishowen Drive oder auch Inishowen 100 (Inis Eoghain 100). Kristallklares Wasser, feiner Sand und die Überreste des spanischen Armada-Schiffes „La Trinidad Valencera“ machen diesen Strand zu etwas ganz Besonderem. Es gibt allerdings nur eine sehr enge, schmale, gewundene Straße zu dieser abgelegenen Bucht. Mit einem Wohnmobil sollte man Abstand nehmen, da man vielleicht runter zum Strand kommt, aber auf keinem Fall wieder hoch zum Inishowen Drive, da die Steigungen und die Enge der Straße wirklich extrem sind!

Five Finger Strand: Dieser kilometerlange, goldene Sandstrand auf der Inishowen-Halbinsel, benannt nach den fünf felsigen Ausläufern, die wie Finger ins Meer ragen Felsformationen, ist ein Paradies zum Wandern, Schwimmen und Entspannen abseits der Massen.

Ballymastocker Bay: Dieser Strand ist regelmäßig unter den schönsten Stränden Irlands gelistet und besticht durch seinen feinen, goldenen Sand und das kristallklare Wasser.

Maghera Strand: was diesen atemberaubenden Strand wirklich zu einem einzigartigen Reiseziel macht, sind die zahlreichen Höhlen und Grotten, die in den Kalksteinfelsen entlang des Strandes eingebettet sind und teilweise nur bei Ebbe zugänglich sind. Man sollte sich unbedingt der Gezeiten bewusst sein, um nicht überrascht zu werden.